Stauden Blütezeit Mai: Die 7 schönsten Blütenstauden für deinen Garten

Nachdem du im April deinen Garten vorbereitet und die ersten Gemüsesorten gepflanzt hast, wird es im Mai endlich richtig bunt. Es wird immer wärmer, und endlich zeigen viele Stauden ihre volle Pracht und verwandeln dein Staudenbeet und deine Rabatten in ein farbenfrohes Highlight.

In diesem FUXTEC Gartenratgeber stellen wir dir die schönsten Stauden vor, die im Mai blühen und deinen Garten zum Strahlen bringen.

1. Paeonia – die Pfingstrosen

Pfingstrosen gelten als die schönsten Blütenstauden schlechthin im Mai. Besonders beliebt ist die Edel-Pfingstrose, die mit ihren üppigen, oft duftenden Blüten in den Farben Weiß, Rosa oder zarten Pastelltönen beeindruckt. Sie ist nicht nur besonders langlebig, sondern auch gut winterhart und damit ideal, um deinen Garten zu gestalten. 

Ihre Hauptblütezeit liegt im Mai, späte Sorten öffnen ihre Blüten sogar erst im Juni. Damit die Pfingstrose Jahr für Jahr zuverlässig blüht, bevorzugt sie einen nährstoffreichen, leicht lehmigen Boden ohne Staunässe, der gleichmäßig feucht bleibt. 

Wichtig: Sie mögen es gar nicht, umgepflanzt zu werden. Wähle also mit Bedacht, wo du sie einpflanzt.

2. Epimedium – die Elfenblumen

Elfenblumen klingen nicht nur mystisch, sie überzeugen vor allem mit ihrer Vielseitigkeit. Es gibt immergrüne und sommergrüne Arten sowie ausläuferbildende oder horstig wachsende Sorten. Sie lieben absonnige als auch halbschattige Plätze und eignen sich besonders gut für die Bepflanzung unter Gehölz, da sie mit Wurzeldruck und Halbschatten problemlos zurechtkommen. Ihre filigranen, kleinen Blüten erscheinen meist von Ende April bis Mai und schweben scheinbar leicht über dem Laub.

3. Geranium – die Storchschnabelgewächse

Die Storchschnabelgewächse gehören zu den vielseitigsten Stauden überhaupt. Mit einer großen Auswahl an Blatt- und Blütenformen sowie unterschiedlichen Farben findet sich für nahezu jeden Ort, z.B. für einen sonnigen bis halbschattigen Standort, die passende Art und Sorte. Zudem sind sie äußerst pflegeleicht: Sie kommen mit wenig Wasser und Nährstoffen aus und treiben selbst nach einem Rückschnitt zuverlässig wieder aus.

Bei viele Arten beginnt die Blütezeit ab Mai und sie locken mit ihren offenen Blüten zahlreiche Insekten an und sind dabei sehr bienenfreundlich. Viele Geranium-Arten vermehren sich zudem durch Selbstaussaat und schließen so mit der Zeit ganz von selbst Lücken im Beet. Besonders beliebt ist der Fels-Storchschnabel (Geranium macrorrhizum ‘Spessart’), der mit seinen weißen Blüten und zartrosafarbener Mitte bezaubert. Mit einer Wuchshöhe von etwa 40 cm eignen die Storchschnäbel sich hervorragend als dichter Bodendecker, der freie Flächen ohne Gras schnell begrünt und – solltest du unseren FUXTEC Unkrautstecher gerade nicht zur Hand haben – Unkraut effektiv unterdrückt.

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FAQs zu blühenden Stauden im Mai

Im Mai gehören vor allem Pfingstrosen, Storchschnabel, Türkischer Mohn und das Tränende Herz zu den intensiv blühenden Stauden. Sie sorgen für starke Farben und prägen das Gartenbild in dieser Zeit besonders deutlich.

Geranium und Elfenblumen gelten als besonders pflegeleicht. Sie kommen mit wenig Wasser aus, wachsen zuverlässig und eignen sich auch für schwierigere Standorte wie Halbschatten oder Bereiche unter Gehölzen.

Für schattige Standorte eignen sich vor allem Lungenkraut, Günsel und das Tränende Herz. Diese Pflanzen kommen mit wenig direkter Sonne aus und entwickeln dennoch eine stabile Blüte.

Durch gezielten Rückschnitt nach der ersten Blüte können viele Stauden erneut austreiben. Zusätzlich hilft eine Kombination aus früh und spät blühenden Pflanzen, um über mehrere Monate hinweg Farbe im Garten zu halten.

Storchschnabel, Lungenkraut und Günsel sind besonders attraktiv für Bienen und andere Insekten. Sie bieten reichlich Nektar und tragen aktiv zur Förderung der Biodiversität im Garten bei.

Geranium und Günsel eignen sich hervorragend als Bodendecker. Sie wachsen dicht, unterdrücken Unkraut und sorgen gleichzeitig für eine geschlossene, gepflegte Beetstruktur.

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